Interview mit Stefan Schach

stefan schachLiebe Leser,

im heutigen Beitrag haben wir einen ganz besonderen Gast: Stefan Schach.

Stefan Schach gilt als einer der gefragtesten Pädagogen auf seinem Gebiet. Er studierte Trompete bei Prof. Malte Burba in Mainz, seinen Abschluss am Konservatorium erhielt Stefan Schach im März 2015. Das Interessante daran ist, dass der junge Trompeter immer noch leidenschaftlicher Musiker ist, aber mittlerweile ein eigenes Unternehmen im Online Marketing führt. Lässt sich das verbinden? Wie kam es dazu? Dazu mehr in diesem Interview!

 

Redaktion: Hallo Stefan, schön, dass Du Dir Zeit für dieses Interview genommen hast.

Stefan Schach: Vielen Dank! Ich freue mich auch sehr hier sein zu dürfen!

Redaktion: Wir kommen gleich zur ersten Frage: Uns interessiert wahnsinnig, wie Du überhaupt dazu gekommen bist ein Unternehmen zu gründen, warum bist Du nicht weiterhin Musiker geblieben. Ich habe mir sagen lassen, dass Deine Chancen gar nicht so schlecht waren?

Stefan Schach: Ja, das stimmt! Als Musiker war ich echt viel unterwegs und hatte viele Engagements, der Hauptgrund für mich war der unendliche Perfektionismus, der irgendwann an den Tag gelegt werden musste. Ich habe Musik immer aus Leidenschaft betrieben und weil es mir Spaß machte Menschen glücklich zu machen. Nicht weil ich perfekt spielen wollte. Das Unternehmen gründete ich zu meiner Studienzeit, damals war es eher ein Spaßprojekt. Mittlerweile bin ich aber natürlich hauptberuflicher Unternehmer.  Angestellte habe Ich keine, arbeite aber seit einiger Zeit mit vielen Freelancern zusammen.

Redaktion: Du hast diesen „Perfektionismus“ angesprochen. Davon hört man immer wieder als Außenstehender. Wie ist deine Einschätzung, wie es sich in den nächsten Jahren entwickelt?

Stefan Schach: Das ist eine sehr gute Frage, eine klare Antwort dazu kann ich nicht geben, da ich nicht den vollen Durchblick habe. Meine persönliche Einschätzung ist aber, dass in den nächsten Jahren der Musikermarkt enorm hart wird – wenn er es nicht schon ist. Durch ältere Kollegen habe ich erfahren, dass es früher schon schwer war, aber im Vergleich zu heute sei es ein Spaziergang gewesen.

Redaktion: Würdest Du jungen Leuten mittlerweile davon abraten Musik zu studieren?

Stefan Schach: Niemals! Auch mir wurde natürlich davon abgeraten, ich glaube es gab nur eine Handvoll Menschen, die mich in meiner Entscheidung unterstützt haben. Das wichtigste ist, dass jeder seinen Traum verfolgt. „Do what you love!„, das hat Jim Carrey einmal gesagt und das ist auch genau das woran sich, leider, zu wenige Menschen in der heutigen Zeit halten. Auch wenn ich kein Musiker, sondern Unternehmer, geworden bin war das Musikstudium einer der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich kann mit 50 oder 60 Jahren zurückblicken und sagen, dass ich mir meinen Traum erfüllt habe – wie viele Menschen können das heutzutage noch?….

Redaktion: Wie bist du eigentlich zur Musik gekommen?

Stefan Schach: Das war sogar ein riesen Zufall. Bis zu meinem 15ten Lebensjahr hatte ich nicht wirklich viel mit Musik am Hut, obwohl ich aus einer Musikerfamilie komme. Ich war leidenschaftlicher Basketballer! Leider habe ich mir aber eine derart schwere Verletzung zugezogen, die es mir unmöglich machte weiterhin diesen Sport auszuüben. Über Umwege hat sich Gott sei Dank ein Familienmitglied bereit erklärt mir etwas Trompetenunterricht zu geben, so war es dann um mich geschehen! Schon drei Jahre später war ich Student in Mainz, das ging dann wirklich sehr flott.

Das ganze Interview gibt es bald auf  http://kulturkampf-musik.de